Von Pommes, Charlie Hebdo und sonniger Aussicht

Von Pommes, Charlie Hebdo und sonniger Aussicht

Von Pommes, Charlie Hebdo und sonniger Aussicht

Das letzte Wochenende in Frankfurt war wahrlich aufregend, eigentlich nicht nur das Wochenende (ausnahmsweise bin ich mal nicht übers Wochenende nach Hause gefahren). Wenn ich es mir genau überlege, dann waren es die vergangenen zwei Wochen.
Unter anderem konnte ich ca. 80 „wahnsinnige“ am vergangenen Samstagmorgen um 5 Uhr beim Kampf um ein Exemplar der Ausgabe von Charlie Hebdo am Frankfurter Hauptbahnhof begaffen. Dazu gab es fettige Pommes von der FastFoodKette mit dem großen M und Mittags wachte ich mit einem Kater neben mir auf.
Ich feierte die Ergebnisse der gelungenen Arbeit der vergangenen Tage…

Meine Zeit hier in Frankfurt nähert sich dem Ende und auch wenn ich dann nicht mehr zwischen Hilpoltstein und Frankfurt hin und her pendeln muss und ein etwas entspannteres Leben führen kann, ich vermisse es jetzt schon.
Ich werde die Arbeitskollegen vermissen, ich werde die Stadt vermissen, natürlich meine Praktikantenkollegen und vor allem die vielen weiteren Möglichkeiten Fotos zu schießen.

Aber bevor es so weit ist werde ich noch einiges nachholen, was ich die letzten zwei Monate NICHT fotografiert habe.
Unter anderem noch drei Personen, welche ich portraitieren möchte.
Letzten Sonntag hatte ich auch jemanden vor der Kamera, leider ist noch kein Bild fertig, das was aber auf der Speicherkarte ist, sollte unbedingt gezeigt werden.
Vor diesem Fotoshooting hatte ich den ganzen Nachmittag Zeit mich der Kunst hinzugeben, ich habe mir im Museum für moderne Kunst 2 (MMK2) eine Ausstellung angeguckt. Es waren Bilder der verstorbenen Kriegsfotografin Anja Niedrighaus ausgestellt.

Anja_Niedrighaus_Amerikanischer_2004_01

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Anja Niedrighaus, Amerikanischer Infaterist, 2004 Foto / photo: Axel Schneider © Anja Niedrighaus

Quelle:http://mmk-frankfurt.de/de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/ausstellung-details/article/test_2/?no_cache=1&cHash=30b3ca7eb1c0284aabd68a62ab58cbfe

Das MMK2 ist eigentlich ganz nett, wenn aber die Ausstellung von Anja Niedrighaus nicht derzeit dort wäre, dann wäre der Besuch dennoch nicht rentabel gewesen (obwohl es doch zwei Stunden gedauert hat, bis ich durch war mit allen Ausstellungsstücken).

Da es sonnig war, habe ich dann den restlichen Nachmittag mit spazieren gehen am Main verbracht und wieder einmal bewiesen, dass ich keine Straßenfotografie kann und auch nicht wirklich mag.
Egal, ein Monat bleibt mir noch, ein Monat in dem ich dort noch viele Fotos machen kann, egal welcher Art…

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