Mood Board – Quelle der Inspiration

Mood Board – Quelle der Inspiration

Meine fotografische Inspiration

Oft ist man doch auf der Suche nach Inspiration, in meinem Fall bin ich eigentlich ständig auf der Suche nach ihr. Sei es nun für ein Fotoprojekt oder aber einem Webprojekt, das ein oder andere Logo habe ich auch schon gestaltet.
Ständig sucht man Mittel und Wege, das oft noch verschwommene Bild, welches einem im Kopf sitzt, klarer zu sehen.
In meinem Fall nutze ich oft selbst gestaltete Mood Boards.

Was ist ein Mood Board?

Ein Mood Board ist eine Sammlung an Fotos, Notizen und anderen Dingen, die einen persönlich inspirieren.
Man kann so etwas an eine Pinnwand / Mood Board hängen oder am PC in einem Ordner verwalten.
Von Zeit zu Zeit sieht man sich seine Sammlung dann immer wieder an, entfernt oder fügt etwas hinzu, bis man daraus dann eigene Ideen entwickelt.

Wie ich zur Idee komme

Erst gestern war ich bei einem guten Bekannten zu Besuch. Da wir beide aus der selben Branche kommen aber unterschiedliche Stärken besitzen, treten Diskussionen und Ratschläge bei einem Bier schon öfters auf (gestern ging es um Suchmaschinenoptimierung für die Websites von Fotografen).
Vieles davon merkte ich mir und Sachen, die ich extrem wichtig fand notierte ich in meinem Kalender.

Einiges davon wurde auf Notizzettel, die nun rund um meinen Monitor verteilt sind oder an der Magnetwand hängen, ein zweites mal notiert.

So etwas mache ich auch mit Shootingskizzen, Lichtideen oder wenn es um technische Belange dieser Website geht, da wird auch schon mal ein „MockUp“ gezeichnet.
Jedes mal wenn ich nun diese Zettel sehe, denke ich kurz über das darauf notierte nach und irgendwann hat man seine Idee oder einen konkreten Plan für den Start.

Wenn es visuell sein muss!

Viele meiner privaten Fotos, die ich schieße haben eine Entwicklungsphase, oft benötige ich bis ich meine Umsetzung dazu mache eine ganze Weile an Vorbereitung, mag ein gewisses Konzept erarbeiten und dann testen auf welchem Weg ich es umsetze.
Aber nicht nur bei privaten Fotos, auch bei Aufträgen und Kundenwünschen bereite ich mich vor, oft auch wenn ich genaue Angaben habe oder schon eine mögliche Umsetzung vorgeschlagen habe.
Als visuelle Unterstützung nutze ich Pinterest.
Der Pool an Bildern ist groß, es gibt zu jedem Stichwort Inspiration von anderen Menschen die tolles leisten.
Durch das Erstellen privater Ordner kann man so sein eigenes, digitales Mood Board erstellen.

Eine weitere Möglichkeit für ein Mood Board ist das Werkzeug Niice.co. Es lässt sich damit schnell und einfach ein Mood Board erstellen, für Fotos nicht gerade die erste Wahl, aber wenn man ein Logo erstellen mag: „Aller erste Sahne!“
Eine 2-Minuten-Anleitung wie es funktioniert seht ihr auf deren Website.

Zu guter Letzt möchte ich noch etwas auf das Thema Farbe eingehen.
Farben haben eine Aussage und Bedeutung, sie üben eine Wirkung auf den Menschen aus.
Oft ist es gut, wenn man weiß, welche Farben eigentlich genau auf einem Bild verwendet werden.
Oder wie ermittele ich eigentlich die Komplementärfarbe, um in der Nachbearbeitung den Look des Bildes gezielt zu beeinflussen?
Auch hierfür gibt es eine Lösung, welche man als Mood Board bezeichnen kann.
Adobe Color CC ist hierfür das Werkzeug meiner Wahl.
Bei der Erstellung für das Logo meiner Band habe ich es verwendet.
Mit der Zeichnerin zusammen habe ich Farben aus den Promofotos bestimmt und diese dann genauer mit Hilfe von Adobe Color CC definiert. Diese Farben hat sie dann wieder als Grundlage verwendet.
Auch kann man in Adobe Color CC Farbpaletten finden, die wie schon erwähnt, für die Nachbearbeitung von Bedeutung sind.
Möchte ich zum Beispiel einen Retrolook haben oder das Thema ist Eis, kann ich mögliche Farbthemen in Color CC mittels der Suche finden und weiß sofort wie ich verfahren könnte.

Ich persönlich greife gerne auf die zuvor genannten Werkzeuge zurück.
Ein Mood Board für ein Shooting lässt sich, wenn es auch mal zeitlich eng ist, beim morgentlichen Frühstück in Piterest erstellen und man kann so auch zwei oder drei Tage vorher noch Inspiration finden, um einmal etwas Neues zu schaffen.

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